Metallarbeiten am Kasko Segelschiff

Umbau vom Wohnschiff zum Kasko Segelschiff ... Zeitraum 2005 bis 2008 ...


Der Plan ist die Stevenaak wieder auf die ursprüngliche Länge von 22 Metern zu bringen. Früher hatte das Schiff achtern ein Pavillon und keinen Wohnbereich direkt an den Frachtraum angebaut. Um die ursprünglichen Konturen des Schiffes zu erhalten, entschieden wir uns für ein Satteldach über den gesamten ehemaligen Frachtraum. Zwischen dem Pavillon und dem Aufbau soll ein großes offenes Cockpit entstehen unter dem sich der Motorraum befindet. Die Optik und Qualität des Schiffes soll der einer Lemsteraak in Yachtausführung entsprechen. Da eine Stevenaak ein sehr scharf geschnittenes rankes Unterwasserschiff hat wird sie ein relativ niedriges Rigg bekommen. Wir haben uns für komfortable Fahr- und Segeleigenschaften entschieden. Sie wird aber ganz sicher sehr gut und schnell segeln.

Im August 2005 sind wir mit der Demontage begonnen. Mein Vater hat den kompletten Innenausbau entfernt. Es muss eine sehr spezielle Arbeit für ihn gewesen sein, vor allem, weil er das Schiff selbst vom Frachtschiff zum Wohnschiff umgebaut hatte. Auf der Werft SRF in Harlingen wird der Aufbau demontiert und der 48 PS MANN Dieselmotor landet im Alteisen, dadurch kam das Achterschiff recht hoch aus dem Wasser.

Dann wird das Schiff zur Werft von Harm Visser nicht weit von SRF in Harlingen geschleppt. Hier wird die Stevenaak aus dem Wasser genommen und das Unterwasserschiff inspiziert. 25 Jahre ist das Schiff nicht aus dem Wasser gewesen, erstaunlich wenig Algenbewuchs und auch der Zustand des Unterwasserschiffs ist in Ordnung. Hier bei Harm Visser wird der Rumpf wieder auf seine originale Länge von 22 Metern gebracht. Wir haben noch überlegt sie ein wenig kürzer zu machen, aber nach der Vermessung scheint das nicht zu gehen. Der Rumpf zeigt ganz deutlich wo er verlängert worden ist. Das Ergebnis ist verblüffend, was für ein schöner Rumpf nach dem Kürzen vor uns liegt. Harm Visser hat echte Facharbeit geliefert. Wir können es kaum abwarten weiterzumachen.

Erst in 2007 bringen wir das Schiff zurück nach SRF um mit den Metallarbeiten zu beginnen. Hier werden nicht nur die schönen Linien von dem Rumpf zurückgebracht, auch das neue Decklayout sehr geschmackvoll aufgebaut. SRF hat sehr gute Arbeit geliefert.

In 2008 schleppen wir die Stevenaak zu unserem Hafen in Sneek und bereiten sie für das Sandstrahlen wor. Nach der Ankunft in Uitwellingerga stand sie erst noch eine Zeit auf dem Gelände. Dann wird sowohl der neue Aufbau, wie auch das Unterwasserschiff gestrahlt durch das Unternehmen Hooghiemstra. Das Unterwasserschiff wird glatt gespachtelt und erhält das notwendige Antifouling. Das Ergebnis ist perfekt, Hooghiemstra hat mit viel Sorgfalt für eine schöne Optik gesorgt.

... unten ein paar Fotos von der Mutation Wohnschiff zum leeren Rumpf bis zum sandstrahlen ...

Liegeplatz bei SRF in Harlingen Beginn des Umbaus Mein Vater demontiert den Ausbau Er hat die Stevenaak selbst zum Wohnschiff umgebaut Super das er das für uns getan hat Es wird schon ein wenig kahl ... Mein Vater hat den Rumpf immer gut gepflegt, kein Rost Pläne schmieden Das Schiff liegt ein ganzes Stück höher auf dem Wasser 26 Meter lang Nach 25 Jahr ohne Werftbesuch wenig Algen unter dem Schiff Auf der Helling von Harm Visser in Harlingen Das Verkürzen beginnt Gut gemessen und ein großes Stück ist entfernt Alles paßt, jetzt wieder aneinander schweißen Originale Länge, was hat man früher schöne Schiffe gebaut Nur der Kimgang an Backbord paßt nicht exakt 22 Meter - perfekt gelungen So lag sie 1,5 Jahr bei Harm Visser in Harlingen Wieder zurück bei SRF für Metallarbeiten Erst die Gangborden richten Wassertank als Kofferdamm mit großen Serviceluken Die ersten Linien vom Aufbau Grobe Linien des Satteldach-Aufbaus sind sichtbar Die Linien stehen nirgends still, es gibt kein gerades Stück im Schiff Die großen Metallarbeiten sind erledigt, aber das Heck liegt noch stets hoch auf dem Wasser Auch die kleinen Metallarbeiten sind schon fortgeschritten Demontable Schwertklampe um eventuell auch in Frankreich fahren zu können Mastfuß Cockpit und Rückwand, inspirierend waren deutlich unsere Lemsteraken Mastfußkonstruktion, dort wo der zukünftige Flur  durch läuft Durch das lange Warten hat das Kasko doch etwas Rost angesetzt Das Pavillon ist restauriert, jetzt mit einem modernen Cockpit Der Achtersteven ist restauriert, was für ein wunderschönes Achterschiff Der Vorsteven mit Stuhl für den Klüverbaum Metallarbeiten fertig, angelegt in unserem Hafen in Sneek Vorbereitet für das SandstrahlenUnterwegs zum Sandstrahlen An Land beim Strahl- und Beschichtungsunternehmen Hooghiemstra in Uitwellingerga Gestrahlt und beschichtet Gespachtelt, dort wo notwendig, Topcoat und Antifouling Schraubenwelle und Anoden montiert vor dem Kranen ins Wasser, schön geworden Zurück in unserem Hafen in Sneek Was ist sie weiß ... beinahe blendend Wartend auf den Innenausbau auf unserer Werft

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